Die Presse zitiert ja gerne Experten. Und da machen sich gerade Professorentitel immer besonders gut.
Heute geht es in der Frankfurter Rundschau um Innocence in Danger und deren fragwürdige Transparenz mit Spendengeldern. Frau zu Guttenbergs Kaffekränzchen verweist auf ihren Jahresbericht, der bekanntlich fast gar keine Zahlen enthält.
Eine echte Jahresbilanz, oder konkrete Nachweise über die Verwendung des Spendengelds sucht man vergebens. „Hier fehlen jegliche Angaben zu den Verwaltungskosten, zum Spendenvolumen und zur Mittelverwendung“, sagt Lothar Schruff, Professor für Rechnungslegung an der Universität Göttingen.
Das hätte vermutlich der Journalist in 10 Minuten durch Lesen selbst herausfinden können, aber ein Professor der Rechnungslegung, das klingt doch gleich noch mal ganz anders.
Was erforscht man eigentlich so in der Rechnungslegung?